Nicht nur in der Industrie zu Hause

Bis zu 28 Grad Hangsteigung gemeistert

Palfinger Krane und Seilmaschinen
Die Strommasten-Sockel und Strommasten-Elemente konnten trotz des Gewichts von 1,9 bis 2,5 t mühelos 17 m weit und auf 15 m Höhe verhoben werden. Foto: Palfinger

Pongau/Österreich (ABZ). – Eine steile Anfahrt auf unverdichteter Strecke lässt sich nicht mit jedem Kran bewältigen, doch der Palfinger-Raupenkran der Bezeichnung PCC 57.002 läuft dabei zur Höchstform auf, verspricht der Hersteller. Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten stellte die Maschine kürzlich bei der Verladung von Strommasten im Gebirge von St. Johann im österreichischen Pongau unter Beweis.

Es ist früh morgens oberhalb von St. Johann im Pongau und ein anspruchsvoller Einsatz mit Blick auf das Salzachtal steht für Kranbediener Alex auf der Agenda. Sein Arbeitgeber, die Fima Grabmaier, wurde damit beauftragt, Strommasten-Elemente mit bis zu 2,5 t Gewicht auf 15 m Höhe zu verheben. Nachdem die Elemente mithilfe eines Palfinger-Ladekrans zusammengebaut wurden, erfolgt die Anfahrt unter anderem über eine steile, unverdichtete Strecke mit bis zu 28° Hangsteigung. Die Hubarbeit findet auf einer knapp bemessenen Standfläche statt.

"Beeindruckt hat mich an dem Raupenkran die außergewöhnliche Steigung, die er fahren kann. Denn mit einem Mobilkran wäre der Aufwand viel zu groß gewesen, da es neben der Straßenverbreiterung und dem Straßenumbau auch eine Bodenverdichtung vor Ort gebraucht hätte", erklärt Auftraggeber Markus Viehhauser, Inhaber von VIMA Maschinen-Service e.U. "Mit dem Raupenkran sind wir viel idealer unterwegs und konnten durch die perfekte Gewichtsverteilung auch ohne Flurschäden zum Einsatzort fahren." Mit dem Einsatz des PCC konnten die Mitarbeitenden Zusatzkosten verhindern und den Auftrag in drei Tagen umsetzen.

Die Hebetätigkeiten fanden auf einer Standfläche von 7 x 8 m statt und schränkten den Kranbediener zwar ein, doch mit dem PCC war er gut gerüstet. Denn die Strommasten-Sockel und Strommasten-Elemente konnten trotz des Gewichts von 1,9 bis 2,5 t mühelos 17 m weit und auf 15 m Höhe verhoben werden. Dabei wurde sowohl talwärts als auch bergwärts von der kleinen Plattform aus gearbeitet, wodurch insbesondere die Funktion des Shiftens zur Geltung kam. "Man kann sich bei den Kranarbeiten auf den Stützen links und rechts bewegen und somit im Einsatz die ideale Abstützung erzielen. Vor allem wird auch die Hubkraft vom Kran deutlich erhöht", erläutert der Maschinenführer. Auch bei anderen Tätigkeiten im Baugewerbe, unterwegs im Gebirge oder im Indoor-Bereich habe der Kran bereits sein Können unter Beweis gestellt. Einer der ersten Einsätze mit der Firma Grabmaier war dabei besonders herausfordernd: Bei einem großen österreichischen Unternehmen wurde der Raupenkran auf einem mit Stahlplatten ausgelegten Stahlgerüst in den vierten Stock platziert. Über mehrere Monate hinweg wurden so Bauteile auf engstem Raum verhoben, da es sonst keine andere Möglichkeit gegeben hätte. "Wir arbeiten außerdem sehr viel Indoor beziehungsweise in geschlossenen Räumen größerer Firmen. Der Vorteil des PCC ist, dass vorne ein Dieselmotor und hinten ein Elektromotor mit 400 Volt zur Verfügung stehen. Mit dem elektrischen Antrieb geht die Arbeit leiser und verhindert somit auch Abgase", betont der Maschinenführer.

Mit 15 kW elektrischer Leistung arbeitet der PCC 57.002 leistungsstark, präzise und äußerst leise, versichert Palfinger. Das bedeute nicht nur optimalen Schutz der Arbeiter im Indoor-Bereich, sondern auch eine positive Umweltbilanz.

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