Thüringer Landesamt für Statistik

Auftragsflaute im Wohnungsbau setzt sich fort

Erfurt (dpa). - Die Thüringer Bauunternehmen erleben weiter eine Auftragsflaute beim Wohnungsbau. Von Januar bis September seien Aufträge in Höhe von rund 132 Millionen Euro eingegangen und damit über 30 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, teilte das Landesamt für Statistik in Erfurt mit.

Ganz anders sah es hingegen beim öffentlichen Bau und im Straßenbau aus. Hier kletterten die Auftragseingänge in den ersten neun Monaten des Jahres laut der Statistiker um 21 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Beim gewerblichen Bau waren die Auftragsbücher demnach ähnlich gut gefüllt wie 2022.

Insgesamt steht somit für das Bauhauptgewerbe in den ersten neun Monaten des Jahres ein Auftragsplus von acht Prozent. Auch bei den Umsätzen legten die Firmen leicht zu. Mit rund 1,8 Milliarden Euro landete 1,5 Prozent mehr Geld in den Kassen der Unternehmen. Hier zeigten sich ebenfalls ein Minus beim Wohnungsbau und Zuwächse beim öffentlichen Bau und im Straßenbau.

Im Schnitt arbeiteten seit Jahresbeginn laut Statistikern etwa 14 200 Menschen in den 289 Betrieben des Bauhauptgewerbes.

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